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Teneriffa ist eine Badeinsel.

Sie gehört – wie alle Kanarischen Inseln – topographisch schon zu Afrika, liegt ca. 250 km vor der Küste Marokkos und der Westsahara (Gran Canaria ca. 170 km, Fuerteventura und Lanzarote sogar nur ca. 100 km), ist aber rund 1.300 Kilometer von der Südküste des spanischen Mutterlandes entfernt.
Das Klima ist ausgeglichen.
Die Insel Teneriffa entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität.
Diese ist auf einen Hot Spot im Erdmantel zurückzuführen, der durch seine Aktivität eine Inselkette aufwölbt, während die Afrikanische Platte über diesen Punkt im Erdinneren nach Osten driftet.
Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten, das Teno-Gebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete im äußersten Süden.
Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von einer 12×17 Kilometer großen Caldera namens Las Cañadas eingenommen wird.
Aus ihr erhebt sich der höchste Berg Spaniens, der 3718 Meter hohe Pico del Teide.
Dass die Insel vulkanisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbrüche zwischen dem Teide-Massiv und dem Teno-Gebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909
Die Insel weist eine vielfältige Vegetation auf – zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch .
Die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) bildet große Wälder.
Im trockenen Süden der Insel sind sukkulente Wolfsmilchgewächse (Euphorbia canariensis) beheimatet.
Eine weitere charakteristische Pflanzenart ist der Kanarische Drachenbaum – ein altes und eindrucksvolles Exemplar ist bei Icod de los Vinos zu finden.
Neben den einheimischen Pflanzen prägen auch viele Pflanzen aus der ganzen Welt die Insel.
Aus Amerika stammen verwilderte Kakteen, sowie die riesigen Sträucher des Weihnachtssterns, einer Pflanze, die in Mitteleuropa in Töpfen zum Advent verkauft wird. Die aparte Blüte der südafrikanischen Strelitzie ist ein beliebtes Souvenir für Touristen.
Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz, die Ausfuhr von Pflanzen, Pflanzenteilen oder Samen ist daher verboten. Die Tierwelt weist kaum Säugetiere auf – am Teide ist die Waldkatze zu Hause, es gibt außerdem ausgewilderte Kaninchen. Raubtiere oder giftige Schlangen hat es nie gegeben. Reich ist dagegen die Vogelwelt – es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten, etwa den Teidefink oder die Wildform unseres Kanarienvogels, den Kanarengirlitz.
Zu erwähnen sind ferner die Westkanareneidechsen, die in großer Zahl auf Teneriffa vorkommen und sich gerne füttern lassen.

Strände

Wer seinen Spanien Urlaub gerne am Strand verbringen möchte, der ist auf Teneriffa genau richtig. Wenn Teneriffa eins hat, dann sind es Strände. Und zwar so weit das Auge blicken kann. Auf Teneriffa findet ganz sicher jeder Besucher seinen Lieblingsstrand, kein Wunder bei der Vielzahl der Angebote. Vom großen Partystrand bis hin zur kuscheligen Ecke, die kaum ein Tourist kennt, alles ist vorhanden auf der Insel. Doch sehen sie selbst.

Playa de Bollullo

Unweit von Puerto de la Cruz an der Atlantikküste liegt dieser Strandabschnitt, der sich wie die meisten Strände auf Teneriffa durch den dunklen Lavasand auszeichnet.

Playa de la Arena

Im Laufe der Zeit wuchsen die beiden Orte Playa de la Arena und Puerto de Santiago durch den Bau von immer mehr Hotelanlagen zusammen. Entsprechend lang ist der Strand hier.
Auch er glänzt mit feinem schwarzen Lavasand wie so viele andere Strände auch auf Teneriffa.
Das Wasser hier ist von sehr guter Qualität. Achtung: Da der Strand steil ins Wasser abfällt, gibt es bei entsprechendem Wind ordentliche Wellen mit einem ebenso ordentlichen Sog.
Achten sie also im eigenen Interesse darauf, ob gerade ein Badeverbot ausgerufen wurde oder nicht.
In der Zwischenzeit können sie dann ja die Strandpromenade unsicher machen.

Playa de las Americas

Der Südwesten Teneriffas wird nahezu beherrscht vom Playa de las Americas.
Auf dem Reißbrett entworfen und ursprünglich für die amerikanischen Kunden geplant, liegen die Stadt und der Strand unweit von Los Cristianos.
Auch hier herrscht der inseltypische dunkle und feine Lavasand vor.
Ausserdem lädt die Strandpromenade mit ihren vielen Geschäften und Kneipen zum Verweilen ein. Aufgrund der vielen Hotelanlagen in dieser Gegend ist hier stets mit Trubel zu rechnen, wer also Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, der ist hier leider völlig fehl am Platze. All die anderen allerdings, die neben Sonne und Strand auch noch die eine oder andere Party suchen, die fühlen sich hier sicherlich gut aufgehoben. Man hat den Eindruck, als ob es hier keine Sperrzeit geben würde.

Playa de La Pelada

FKK-Anhänger finden nahe dem Ort El Medano einen kleinen, aber feinen Nacktbadestrand.
Er liegt geschützt in einer Bucht und besteht aus herrlich dunklem Lavasand.
unweit von El Medano liegt der Berg Montana Pelada, an dessen Küste sich ebenfalls eine kleine Bucht aus Lavasand befindet, die hauptsächlich von FKK-Anhängern besucht wird.

Playa de Las Gaviotas

( Gleich um die Ecke liegt übrigens der Strand von Las Teresitas. )
im Nordosten von Teneriffa.
Der Strand ist nicht überlaufen, obwohl er nur rund 16 km von Santa Cruz entfernt liegt.

Playa de la La Tejita

Ein weiterer FKK-Strand der Insel befindet sich rund zwei km westlich von El Medano.
Auch hier wird nicht mit feinem Lavasand gegeizt.

Playa de las Teresitas

Unweit des Ortes San Andres liegt dieser Strand, der über zwei km lang ist und vor rund 30 Jahren angelegt wurde.
Dazu wurde heller feiner Sand aus der Sahara importiert, und auch die Palmen wurden dekorativ angepflanzt.
Die große extra dafür angelegte Mole soll verhindern, dass sich das Meer den künstlich angelegten Strand wieder holt.
Der Playa de las Teresitas ist bisher noch nicht überlaufen, zumindest während der Woche nicht.

Playa de las Vistas

Wer den Hauptstrand Playa de los Cristianos nicht mag, der findet unweit davon einen weiteren künstlich angelegten Strand, den Playa de las Vistas, der knapp 2 km lang ist und aus hellem feinem Sand besteht.

Playa del Medano

Im Südosten von Teneriffa unweit des dortigen Flughafens befindet sich der Ort El Medano.
Der Ort geizt nicht mit Sandstränden, zählt er doch mit seinen rund 3 km zu den längsten der Insel, ausserdem herrscht hier aufgrund der geografischen Lage immer ein ordentlicher Wellengang, der das Herz der Surfer höher schlagen lässt.

Playa de los Cristianos

Im Südwesten Teneriffas liegt der Strand Playa de los Cristianos.
Er ist einen km lang und besteht aus grauem Sand. Die unzähligen Betonhochburgen sorgen in der Hauptsaison dafür, dass man sich hier wie die berühmte Sardine vorkommt, verstärkt wird das ganze noch durch den Trubel des unmittelbar daneben liegenden Fischereihafens.

Playa de San Marcos

Zwischen Puerto de la Cruz und Garachico, also im Norden von Teneriffa unterhalb von Icod de los Vinos, kann man mit viel Glück die Felsenbucht von Playa de San Marcos entdecken.
Da relativ unbekannt, ist der lavaschwarze Strand während der Woche relativ leergefegt, am Wochenende kommen allerdings die Einheimischen und dann kann es schon mal eng werden hier.

Playa Jardin

In Puerto de la Cruz gibt es zwei Stände, den Playa de Martianez und westlich der Stadt einen weiteren Sandstrand Playa Jardin.

Playa Los Patos

Einen weiteren unter FKK-Anhängern beliebten Strand findet man östlich von Puerto de la Cruz.
Nur durch ein Gestrüpp versteckt liegt der Strand relativ verborgen unweit des Bollullo-Strandes.
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